Generationswechsel beim Rohrleitungsbau: Fiberglas auf dem Vormarsch

Zeitz, August 2006. Internationale Großaufträge sind für den Mittelständler Fiberpipe GmbH aus Zeitz die Regel, langsam entdecken auch deutsche Unternehmen die Investitionsvorteile von Fiberglas. Erst im Oktober 2003 gegründet, entwickelte sich die Fiberpipe GmbH zum Erfolgsunternehmen: Allein in den letzten 12 Monaten wuchs der Umsatz um 40 Prozent, binnen drei Jahren konnte Unternehmer Alexander Bamberger acht Mitarbeiter einstellen.

Flexible Montage, geringes Gewicht und eine geradezu unspektakulär einfache Handhabbarkeit machen Fiberglas-Rohre interessant. Als besondere Stärke lässt der robuste Werkstoff weder an Chemiebeständigkeit noch bei hohen Druckbelastungen Wünsche offen. Großunternehmen wie Esso oder Kali und Salz wissen die mit der Praktikabilität verbundenen Preisvorteile längst zu schätzen. Jetzt werden auch mittelständische Energie- und Industriebetriebe aufmerksam, die Fiberglas-Rohe verändern die Marktgewohnheiten.

Gelungene Globalisierung

Die Fiberpipe-Kunden schätzen das präzise deutsche Engineering und die zuverlässige Projektsteuerung Made in Germany. Günstig gefertigt werden die Produkte von weltweit erfahrenen und renommierten Herstellern zum jeweils besten Marktpreis. Partnerunternehmen haben ihren Sitz beispielsweise in den USA und der Türkei, sie ermöglichen entscheidende Preisvorteile intelligenter Globalisierung: Die Amerikaner produzieren weitgehend automatisiert, die Türkei punktet mit geringen Lohnkosten. Fiberpipe ist von seinen Zulieferern unabhängig und nutzt diese flexibel und nach Bedarf, zum Beispiel in Singapur oder Saudi-Arabien. Vorteil der weltweiten Herstellung sind zudem geringe Transportkosten zu den internationalen Projektstandorten. Ein Bündel von Preisvorteilen, das Unternehmer Bamberger an seine Kunden weitergibt.

Flexibel und bedarfsgerecht

Beliefert werden häufig deutsche Unternehmen, die ihrerseits im Ausland tätig sind. Am Firmensitz in Zeitz steht eine große Lager- und Fertigungshalle: Bis zu einer Nennweite von DN 300 bedient Fiberpipe von hier aus alle Anfragen direkt ab Lager und ist damit dicht am Markt. Denn Rohrleitungsbau ist ein kurzfristiges Geschäft; Rahmenbedingungen verändern sich schnell. Aus diesem Grund haben die Rohre und Formstücke ISO-Abmessungen, das macht sie mit allen Rohrsystemen kompatibel. Die Herstellung von Sonderteilen gehört zum Tagesgeschäft: “Wir fertigen letztlich alles, was sich als Form bauen und mit Glasfaser umwickeln lässt”, so Bamberger. Unterschiedliche Produktionsverfahren und Verbindungsarten ermöglichen es, Fiberpipe-Rohre auf fast alle Anforderungen maßzuschneidern. Dabei liefert Fiberpipe nicht nur das Material, sondern übernimmt auch die Montage und bietet sämtliche relevanten ingenieurtechnischen Dienstleistungen: Ob spontan für eine Diesel-Anlage in Australien oder als flexible und günstige Service-Leistung für eine Container-Reederei an jedem Hafen der Welt.

Werkstoff-Vorteile

Die einfache Kürz- und Zuschneidbarkeit der leichten Rohre führt zu besonders niedrigen Transport- und Montagekosten. “Kein anderer Werkstoff ist so leicht zu be- und verarbeiten”, berichtet Bamberger. Verarbeitungsschulungen werden regelmäßig im Haus und bei Bedarf auch direkt beim Kunden durchgeführt. Im Vergleich zu anderen Werkstoffen schneiden die Fiberglas-Rohre fast immer als die mit Abstand wirtschaftlichste und günstigste Gesamtinvestition ab. Auch langfristig, denn Glasfaser droht keine Korrosion, was den Werkstoff wesentlich haltbarer macht als andere Werkstoffe. Dabei sind die Glasfasern außerdem zug- und druckfest sowie temperaturbeständig. Dennoch werden Chemische Industrie, Energieversorger und Großreedereien erst langsam aufmerksam. “Die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit von Glasfaserrohren ist in Deutschland häufig einfach noch unbekannt”, so Unternehmer Bamberger.

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Fiberpipe GFK Vertriebsgesellschaft mbH
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